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Markgräfler FamilienNamenBuch:

Das Ziel des MFNB ist der Überblick über alle in den Kirchenbüchern und einigen anderen Quellen erfassten Familien und Personen in der oberen Markgrafschaft, und zwar von Beginn der KB-Eintragungen bis ca. 1810. Dabei sollen alle, auch ausgestorbene oder abgewanderte Familien, erfasst werden und die Jahreszahlen ihrer Zu- bzw. Abwanderung in/aus den einzelnen Ortschaften, Anzahl der Personen, Literatur-Hinweise dargestellt werden.

Zweck und Nutzen dieser Aufgabe ist:

1. Sicherung der jetzt als Unikate stark gefährdeten Kirchenbücher und Erschließung für weitere Forschung.
2. Ermöglichung wissenschaftlicher Grundlagenforschung im medizinischen, biographischen, genealogischen und soziologischen Bereich.
3. Erleichterung der o. g. Forschungen über Landesgrenzen hinweg.
4. Zusammenfassende Bevölkerungsübersicht ganzer Landschaften und statistische Erhebungen werden möglich.

Der Weg zu diesem Ziel führt über die Erstellung von so genannten

Ortssippenbüchern

Das Ortssippenbuch, auch Ortsfamilienbuch genannt, ist die Zusammenstellung der Sippen und Einzelpersonen eines Ortes, von der frühesten Beurkundung bis in unserem Falle ca. 1810. Die Daten stammen überwiegend aus den Kirchenbüchern des jeweiligen Ortes, die bis 1810 bei der Kirchengemeinde geführt wurden und z. T. heute noch dort archiviert sind. Um diese kulturellen Unikate sowohl zu erhalten  (Brand, Hochwasser, Diebstahl) als auch dem Genealogen und sonstigen interessierten Wissenschaftlern zur soziologischen, medizinischen oder historischen Auswertung zugänglich machen zu können, werden möglichst alle Personendaten aus den Tauf-, Hochzeits- und Sterberegistern dieser Kirchenbücher kartiert, d.h. die meist altdeutsche Schrift übersetzt und die Daten familienweise auf Karteikarten übertragen. Anschließend werden die Daten in der EDV erfasst und zum entsprechenden Ausdruck mit Vorwort, Erläuterungen, Orts-, Namens-, Berufs-, Patenregistern und einem Nachwort versehen und veröffentlicht.
Aus dem gesamten Datenbestand wird dann, wieder mit Hilfe der EDV, das Markgräfler Familiennamenbuch erstellt.

Stand der Arbeiten

Mithilfe

Die Arbeitsgruppe Familiennamenbuch sucht dringend Mitarbeiter für folgende Aufgaben:

EDV-Eingabe: Übertragung der aus den Kirchenbüchern auf  Karteikarten festgehaltenen Daten in ein entsprechendes EDV-Programm (Familienstammbaum). Dazu ist es nicht notwendig, einen Computer perfekt zu beherrschen, Grundkenntnisse genügen. Bei einer Einführung in das EDV-Programm können selbst diese erworben werden. Auch ein Computer kann u. U. von der Arbeitsgruppe zur Verfügung gestellt werden.

Korrektur: Die mit Hilfe der EDV erstellten Ortssippenbücher müssen korrigiert werden. Dazu wird der Ausdruck mit dem vorangegangenen Ausdruck, der Kartierung und/oder dem Original  Kirchenbuch verglichen.

Bitte helfen Sie mit, die anstehenden Arbeiten zu bewältigen.

Einen Überblick über die mit der Erstellung eines OSB verbundene Arbeit gibt ein Vortrag des Autors des Ortsfamilienbuches Seefelden-Betberg-St. Ilgen, Ernst Erler, anlässlich der Vorstellung seines Werkes am 1. Dezember 2005 in Seefelden.

Kontakt: Dr. Martin Keller

Regelmäßiger Treff der Arbeitsgruppe Familiennamenbuch

  Der Geschichtsverein Markgräflerland erfüllt seine Aufgaben auf ehrenamtlicher  
und unentgeltlicher Basis und finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Damit Ihre Spende steuerlich absetzbar ist, erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung.
 

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